Geburtstagsgeschenke

Aquarell-Bild, Holzbilderrahmen und eine Büchergirlande

Dieses Aquarellbild hat Tim dieses Jahr zu seinem Geburtstag bekommen. Es zeigt uns an dem Tag an dem wir zusammen gekommen sind. Es war ein wunderschöner Oktobertag. Noch ein Grund mehr den Herbst zu mögen. ^^

Um das Ganze noch etwas persönlicher zu gestalten, und damit das Bild einen abenteuerlicheren Touch bekommt, habe ich die Koordinaten rausgesucht, von der Stelle an der wir spazieren waren. (Diese habe ich allerdings für das Foto aus Datenschutzgründen abgedeckt.)

Damit das Bild gut zur Geltung kommt, brauchte es einen passenden Rahmen.

Also habe ich mir meine Kamera und eine Stofftasche geschnappt und mich auf gemacht um mich von der Natur inspirieren zu lassen. Im Wald habe ich dann verschieden große Stücke Rinde gesammelt.

Diese habe ich mit einer Gartenschere zurecht geschnitten. Anschließend habe ich die Teile auf einem alten Bilderrahmen hin und her geschoben, bis mir das Ergebnis gefallen hat. Mit Heißkleber habe ich alle Holzstücke festgeklebt. Mir gefällt der Holzrahmen super gut. Und es ist eine prima Möglichkeit einen alten Rahmen zu recyceln, der einem nicht mehr so gut gefällt oder, wie in meinem Fall, eine Macke hat.

Nach dem ich noch etwas tiefer in unseren, noch immer nicht verräumten, Umzugs-Kisten gegraben habe, kam mein Vintagepapier zum Vorschein. Daraus habe ich für meine Cousine eine Bücher-Girlande gebastelt.

Dafür habe ich aus dem Papier Rechtecke ausgeschnitten. Für die „Buch-Seiten“ habe ich Zeitungspapier verwendet. Dafür habe ich je drei Vierecke ausgeschnitten, die etwas kleiner sind als das braune Papier. Besonders hübsch wirkt es, wenn die oberste Zeitungslage etwas kleiner als die darunter ist, dann sieht man die verschiedenen Schichten besser.

Anschließend habe ich mit Nadel und Faden alles an einander genäht. Nach jedem Buch habe ich einen Knoten gemacht, damit die Bücher alle an ihrem Platz bleiben.

Ursprünglich wollte ich die Girlande so minimalistisch belassen, doch als ich mir das fertige Stück so angesehen habe, kam sie mir doch recht unfertig vor.

Also habe ich spontan lauter kleine Buch-Umschläge gebastelt. Dafür habe ich meine Copic-Marker verwendet und meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Dabei habe ich auch einen kleinen Insider für meine Cousine versteckt ^^.

Damit die Buchrücken stabiler sind, habe ich sie mit kleinen Stückchen Karton verstärkt. Für einen Vintage-Used-Look habe ich einen Nagelfeile zur Hand genommen und die Kanten angefeilt.

Und was würde zu dem Lesethema besser passen als eine schöne Tasse und Lieblingstee?

Hier noch mal alle Bücher als Nahaufnahmen:

Kinder-Schürze

Kätzchenschürze für mein Patenkind

Motiviert durch mein letztes Nähprojekt, habe ich entschieden, mein Patenkind braucht auch so eine süße Vintageschürze.

Also habe ich mich ans skizzieren gemacht, um meine Ideen festzuhalten.

Mein Patenkind liebt Tiere und da ihre Oma einen Kater hat und ihre Lieblingsserie lauter knuffige Katzen-Charaktäre hat, haben es ihr Katzen besonders angetan.

Um sicher zu gehen, dass die Schürze auch passt und es einigermaßen Sinn ergibt was ich da zusammen nähe, habe ich mich an diesem Blogartikel von thishouseofdreams orientiert: https://www.thishouseofdreams.com/how-to-sew-a-little-girls-pinafore-apron/

Damit wir in unseren Pinafore-Outfits gut zusammen passen, habe ich als Stoff den restlichen Vorhang verwendet, welchen ich auch für meine Schürze benutzt habe.

Beim Nähen und vor allem Besticken hatte ich nette Unterstützung, die Mama meiner besten Freundin hat eine tolle Nähmaschine mit der man freihand sticken kann.

Damit sie in die Schürze reinwachen kann, habe ich die Träger mit verschieden hoch angesetzten Druckknöpfen versehen.

Die Kätzchenschürze ist zu ihrem Geburtstag fertig geworden und kam super an.

Ich finde sie ist wirklich super süß geworden und wer würde denken, dass die Schürze vor kurzem noch ein Vorhang war?^^

Vintage Kerzenhalter

„Aus neu mach alt“

Ich liebe es meine Wohnung mit Gegenständen zu dekorieren, die aussehen als kämen sie aus einer anderen Zeit. Dabei müssen die Stücke nicht unbedingt echte Antiquitäten sein.

Als ich diese Kerzenständer aus Holz für ein paar Euro im Angebot gesehen habe, konnte ich einfach nicht daran vorbei gehen.

Zunächst habe ich mich auf Pinterest inspirieren lassen. Nach einigem Überlegen und ein paar Skizzen habe ich mein Design festgelegt. Aus Modelliermasse habe ich die entsprechenden Teile angefertigt, trocknen lassen und schließlich auf meinen Holzständer geklebt.

Im nächsten Schritt habe ich mit schwarzer Acrylfarbe den Halter grundiert. So hatte ich eine einheitliche Basis und die dunkle Farbe verleiht dem Gold mehr Tiefe. Grade bei Bastelprojekten bei denen ich einen Vintage-Look erzielen möchte, wähle ich gerne eine dunkle Farbe als Grundierung.

Nachdem die schwarze Farbe getrocknet war, bekam der Leuchter einen goldenen Anstrich. Mit dunkleren Tönen habe ich die natürlichen Schatten vertieft und mit einem helleren Goldton die Flächen aufgehellt, um damit den Kontrast optisch zu verstärken. Damit der Kerzenhalter älter wirkt, habe ich mit dunkler Farbe die Ecken und Kanten abgedunkelt, so dass es wirkt, als wäre das Gold durch die viele Benutzung etwas abgegriffen.

Winterfotografie

Vintage-Fotos 2024

…Der klare Himmel an diesem kalten Wintermorgen war es gewesen, der sie aus dem Haus gelockt hatte. In aller Eile hatte sie zu Stift und Papier gegriffen, ihr Binokular um den Hals gehängt und das Haus verlassen. Friedlich lag die Welt dar. Und während sie einsam über das gefrorene Feld tanzte und die Vögel sie mit ihrem Gesang begleiteten, begann es leise zu schneien…

Morgens wenn die Welt noch ganz frisch und ruhig ist, wenn das Treiben noch nicht in vollem Gange ist und die Natur die Ruhe genießt, dann liegt eine Magie in der Luft, die nur jenen zu teil wird, die still und heimlich, leise und unbemerkt ihren Platz darin einnehmen.

Pinafore Schürze

mit abnehmbarem Latz

Ich liebe Vintageoutfits. Ich weis nicht genau was, aber irgendetwas ist daran, dass mich einfach fasziniert. Ich liebe es, mich wie der Charakter aus einem Buch oder einer Fantasyserie zu fühlen und Kleidung, die inspiriert ist von alten Zeiten, macht mich aus irgendeinem Grund glücklich.

Vor allem schöne Kleider und alles was sich dazu und darüber tragen lässt haben es mir diesen Sommer angetan.

Von einer Pinafore-Schürze habe ich schon länger geträumt. Also habe ich kurzerhand entschieden, mir meine Traumschürze selbstzumachen.

Ein paar Skizzen und Überlegungen und bevor ich mir wirklich darüber bewusst war was ich eigentlich genau tue hatte ich schon meine Nähmaschiene ausgepackt und angefangen einen unbenutzten Ikea-Vorhang zu zerschneiden^^.

Wenn es ums Nähen geht, kann ich wirklich nicht behaupten viel Erfahrung und Übung zu haben. Dank meiner sehr nähbegabten besten Freundin hatte ich zwar schon oft Kontakt mit Nähmaschinen, aber ganz auf mich allein gestellt zu sein ist doch etwas ganz anderes. Daher hat mich das Projekt auch einiges an Durchhaltevermögen und Nerven und auch ein paar meiner Nadeln gekostet. Alles in allem hatte ich aber sehr viel Spaß daran, etwas entstehen zu lassen. Nähen ist einfach super faszinierend, zuerst sind alles nur Stofffetzen und tadaaa am Ende hält man ein selbst kreiertes Kleidungsstück in den Händen. Wenn ihr mich fragt ist das Zauberei.

Um meine Schürze auf möglichst viele Arten und zu vielen meiner Kleider kombinieren zu können, habe ich mir überlegt den Latz und die Bänder mit Druckknöpfen zu versehen, so kann man den Latz einfach abnehmen. Es war zwar etwas frimelige extra Arbeit, hat sich aber gelohnt.

Ich liebe meine neue Pinafore-Schürze!

Als Orientierung habe ich mir dieses YouTube Video angesehen:

Vintage Mieder-Top

DIY aus altem Oberteil

Letzen Sommer habe ich dieses Oberteil genäht.

Ich finde dafür das ich absolut keine Ahnung hatte was ich da eigentlich tue und einfach drauflos genäht habe, ist es wirklich gut geworden.^^ Ich habe dieses alte Oberteil in meinem Schrank gesehen und bevor ich einen wirklichen Plan hatte, war ich schon am Zerschneiden und Abstecken. Deshalb habe ich leider auch kein „vorher Bild“. Ein Schnittmuster hatte ich auch nicht, ein paar schnelle Skizzen mussten genügen. Das Oberteil, besonders die Nähte, sind auch absolut nicht perfekt. Und meine Nähmaschine und ich mussten uns ein paarmal wieder finden. Aber ja, das Endergebnis gefällt mir richtig gut.

Wie ich das Oberteil bezeichnen soll weis ich allerdings nicht so recht. Ist es ein Mieder, eine Stoff-Korsage oder einfach ein Top? Ich denke das englische Wort „Bodice“ trifft es ganz gut. Jedenfalls wollte ich etwas, dass ich sowohl einzeln, aber vor allem über einer Bluse oder einem Kleid tragen kann. Das Top schreit nicht sofort Kostüm, gibt aber dem Outfit trotzdem einen Phantasy-Vintage Touch.

Daher habe ich die Gelegenheit genutzt und es direkt beim anstehenden Mittelalterfest getragen.